Häufig gestellte Fragen.....

1. Ist der Welpe bei Abgabe stubenrein?

Jein... er ist nicht stubenrein in dem Sinne, dass er zur Tür läuft und bellt um mal
rausgelassen zu werden. Aber er wird soweit trainiert sein, dass er, sobald sie
ihn auf ein Stück grüne Wiese setzen, weiß was zu tun ist ;-)
In den ersten Wochen sollten Sie tagsüber schon alle 2 Stunden und nach jeder
Mahlzeit mit ihm raus gehen, damit er sich lösen kann und er lernt, wo er das soll.
Die Nächte werden zunächst auch nicht ohne Unterbrechung durchgeschlafen, aber
relativ zügig kann der Welpe in der Regel bis zu 6 Stunden aushalten, vorausgesetzt,
Sie haben ihm tagsüber genügend Gelegenheit gegeben, sich zu lösen.
Das bedeutet, abends spät nochmal kurz raus und morgens ganz früh auch sofort
wieder raus. "Sofort" bedeutet: Welpe wird unruhig, Frauchen/Herrchen springt aus
dem Bett, schnappt sich Welpen auf den Arm und schnurstracks gehts raus
auf den Rasen, dort Welpe absetzen und.... er wird "laufen lassen"
Jeder Welpe hat da sein eigenes Tempo, der eine ist schneller, der andere etwas
langsamer. Lernen Sie die Zeichen, die er Ihnen gibt: er wird unruhig, schnüffelt
hektisch auf dem Boden, zerrt vielleicht an Ihrem Hosenbein oder sitzt vor einer
Tür, die nach draußen führt. Manche fiepen oder scharren vor der Tür, andere
lassen einfach laufen, weil da der Teppich so schön flauschig ist...
Also.... stubenrein werden sie alle.... früher oder später :-)

2. Wie ernähre ich meinen Welpen?

Jeder neue Leinenhalter bekommt von uns eine ausführliche "Anleitung",
wie er das neue Familienmitglied optimal ernährt.
Dazu gehört auch noch für die ersten Tage das dem Welpen bekannte Futter.
Der Welpe lernt bei uns grundsätzlich alle Fütterungsarten kennen,
von Roh über Dose bis Trockenfutter und selbst gekocht,
Hüttenkäse, Quark, Ziegenmilch, Gemüse, Obst... etc.
Ob er aber später weiterhin alles frißt..... das weiß man nie.
Sie werden schnell herausfinden, ob ihr kleiner Kromi ein "Gourmet" ist ;-)

3. Wo soll mein Welpe schlafen?

In der ersten Zeit ist es sicher ratsam, den Welpen im Schlafzimmer in einer Box
unter zu bringen. So hört man nachts sofort, wenn der kleine Kromi ein natürliches
Bedürfnis verspürt. Ist er alt genug, um seine 6-8 Stunden durch zu schlafen, kann
er auch vor der Schlafzimmertür seinen Ruheplatz einnehmen.
Im Haus können Sie ihm verschiedene Ruheplätze anbieten, es reicht ein Decke als
weiche Unterlage, theoretisch. Praktisch kann ich nur aus Erfahrung sagen,
sind in Bezug auf Schlafplätze Ihrer Fantasie ......
....und Ihrem Geldbeutel keine Grenzen gesetzt :-)

4. Rüde oder Hündin?

Für manche keine leichte Entscheidung.

Der Kromfohrländer Rüde....

- wird stattlich und hat eine maskuline Ausstrahlung
- hebt sein Bein... wenn Sie ihn lassen draußen überall, hier ist Erziehung angesagt!
- wird vom Größenwahn überfallen wenn er anderen, potenten Rüden begegnet
- liebt Hündinnen, besonders wenn sie gut duften, und stellt dann seine Ohren
  schon mal auf Durchzug
- wird nicht läufig ;-)


Die Kromfohrländer Hündin....

- bleibt zierlich und hat eine feminine Ausstrahlung
- produziert ein großes Bächlein, Vorteil bei Regen und schlechtem Wetter ;-)
  Ausnahme: während der Läufigkeit, da verteilt sie ihre Duftmarken genauso
  wie ein Rüde
- mag auch nicht jeden Hund, bleibt aber vom Größenwahn überwiegend verschont
- mag besonders Rüden während der Läufigkeit und kann dann sehr erfinderisch
  werden, hier ist Aufpassen angesagt!
- wird alle 6-9 Monate läufig


Fazit:

Bezüglich des Geschlechtes gibt es meines Erachtens keine richtige oder falsche Wahl.
Beide Geschlechter sind anhänglich und verschmust, möchten ihrem Herrchen/Frauchen
gefallen und besitzen die Kromfohrländer typischen Eigenschaften.
Sowohl Rüde als auch Hündin brauchen eine liebevolle und konsequente Erziehung,
dann sind es traumhafte Partner für Sie und Ihre Familie.

5. Alleine bleiben... ein wichtiges Thema!

Grundsätzlich gilt, einen Welpen läßt man nicht alleine!
Man muß das Alleinebleiben trainieren, es klappt nicht von heute auf morgen.
Jeder Welpe braucht seine individuelle Zeit um es zu lernen.
Geben Sie dem neuen Familienmitglied ein paar Tage Zeit, um sich ein zu gewöhnen.
Dann verlassen Sie einfach mal den Raum, in dem Sie sich gerade mit dem Welpen
aufhalten. Bleibt er gelassen können Sie mit dem Training beginnen.
Benutzen Sie immer ein bestimmtes Kommando, z.B. „Komme gleich wieder“ oder
„Bin arbeiten“ oder „Wir sind einkaufen“.
Dann verlassen Sie kurz den Raum, schließen die Tür und kommen
gleich wieder herein. Sie müssen sich nicht überschwänglich freuen, bleiben Sie
ganz gelassen. Diese Übung machen Sie mehrmals täglich und steigern langsam
den Zeitrahmen, gaaanz langsam! Manchem Welpen hilft es, wenn ein getragenes
Kleidungsstück beim ihm bleibt oder leise das Radio im Hintergrund läuft.
Im Minutentakt steigern Sie das Alleinebleiben.
Niemals schimpfen beim Zurückkommen, sollte Ihrem kleinen Liebling
ein Mißgeschick passiert sein, oder er hat in der Zeit „umdekoriert“.
Der Welpe kann zwischen Mißgeschick und Schimpfen keinen Zusammenhang herstellen!
Grundsätzlich ist es leichter für den Welpen, wenn der Raum, in dem
er alleine bleiben soll, begrenzt ist. Also nicht die ganze Wohnung offen lassen,
sondern vielleicht nur den Flur oder die Küche, alle anderen Räume sind geschlossen.
So muß der Welpe nicht die ganze Wohnung beaufsichtigen!
Natürlich sollte frisches Wasser erreichbar sein genauso wie ein kuscheliges Plätzchen,
wo er die Wartezeit gemütlich verbringen kann. Auch ein Spielzeug, Kuscheltier oder
ein Beschäftigungsteil wie z.B der Kong, gefüllt mit Leckerchen, sollte nicht fehlen.
Denken sie daran, ein Kromfohrländer ist ein Familienhund und er ist
glücklich wenn sein Rudel um ihn herum ist!
Auf keinen Fall kann man einen Hund den ganzen Tag alleine lassen!

.....Fortsetzung folgt....

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